Peer Gynt / Henrik Ibsen

Maria Neumann, Roberto Ciulli

Mehr als anderthalb Jahrzehnte ist es her, da begaben sich Roberto Ciulli und Maria Neumann auf die Suche ins Universum von Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“. Ihre poetischen Betrachtungen und szenischen Erfindungen zu diesem Text waren so erfolgreich, dass renommierte Theatermacher in Madrid und Istanbul Roberto Ciulli einluden, auch dort seine Version des Stoffes zu erarbeiten. Nun haben sich die beiden Protagonisten erneut auf eine abenteuerliche Reise begeben und die Welt des egomanischen Faust der nordischen Literatur ergründet: Henrik Ibsens „Peer Gynt“.

Inszenierung, Raum und Dramaturgie: Roberto Ciulli und Maria Neumann
Kostüm: Heinke Stork
Es spielen Maria Neumann und Roberto Ciulli.

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Pressestimmen

„Radikal rührend: Roberto Ciulli und Maria Neumann widmen sich in Mülheim dem Bühnenabenteuer „Peer Gynt“ – und meistern es mit Bravour. Die zwei könnten sich auch „Robinson Crusoe“ oder das Alte Testament vorgenommen haben – man könnte nicht wegsehen. Zu elementar ist, was da zwei Theatertiere aus sich selbst schöpfen. Ciullis satt italienisch gefärbtes Deutsch, sein Alter wohl auch, gibt dem Abend Abgeklärtheit, Maria Neumann zeigt sich einmal mehr als überwältigend starke Tragödin – doch wehe man griffe nach ihrem Mantel: Es ist ein Clownsgewand. Es ist ein großes Spiel um alles, geboren aus der Angst vor dem Nichts.“
Lars von der Gönna, Neue Ruhr Zeitung, 21. Januar 2016

„Zu sehen ist die Lebensgeschichte eines Gescheiterten in Schlaglichtern, wie sie in der Erinnerung des alten Peer Revue passieren und dabei den Fünfakter, dem Versmaß enthoben, im 90-minütigen Konzentrat wiedergeben. Dabei entstehen mit nur wenigen Requisiten große Theatermomente. Besonders berührend etwa Aases Sterbeszene: Ciulli trägt sie über die Schulter gelegt, wird beim gemeinsamen Ritt zum imaginären Königsschloss gleichsam zum Vater aus Goethes „Erlkönig“-Ballade. Ein starker, ein magischer Theaterabend.“
Klaus Stübler, Ruhrnachrichten, 21. Januar 2017

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