Othello / William Shakespeare

Dagmar Geppert, Joubril Soulaimon

Unbemerkt von der Gesellschaft haben Othello und Desdemona geheiratet. Der dunkelhäutige Feldherr und die Tochter eines wohlhabenden venezianischen Senators bewegen sich in der Welt des Boxsports. Nicht nur seine Hautfarbe macht Othello zu einem Fremden in Shakespeares venezianischer Gesellschaft. Dennoch vertraut der erfolgreiche General des Stadtstaates ihren Gesetzen, Regeln und Gepflogenheiten.

Als ihm von seinem Untergebenen Jago eingeflüstert wird, dass Desdemona ihm untreu sei, schlägt all sein Vertrauen jäh in Mißtrauen um. Alle Affekte der Eifersucht erwachen in ihm. Sie machen jeden klaren Gedanken unmöglich. Die Eifersucht auf die geliebte Gattin mischt sich in seinem Wahn mit dem Neid auf den Status, den die Mitglieder der venezianischen Gesellschaft durch Geburt besitzen.

Wie alle Intrigen erzeugt auch die des „Populisten“ Jago die Herrschaft des Verdachts. Die Verdächtigten können sich ihrer nicht erwehren. Wenn sie nicht einmal wissen, dass sie überhaupt einem Verdacht ausgesetzt sind, haben sie nicht die geringste Chance.

Regie Roberto Ciulli
Dramaturgie Helmut Schäfer
Bühne Gralf Edzard Habben
Kostüme Elisabeth Strauß
Es spielt das Ensemble des Theater an der Ruhr.
Premiere am 20. September 2018 im Theater an der Ruhr

Trailer

Gesamtaufzeichnung

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Pressestimmen

„Das Personal auf sechs Personen reduziert, ist es die Essenz des Stückes, der wir in der knapp zweistündigen Inszenierung begegnen. Die Klarheit und Anonymität des Raums stellen die Figuren wie unter einem Mikroskop scharf. (…) Wer spielt eigentlich mit wem in diesem „Othello“?“
Theater der Zeit

„In Mülheim an der Ruhr gibt es einen, dessen genialer Zugriff jetzt einen Othello auf die Bühne zauberte, der das Theater einmal mehr ungemein bereichert. Mit seinem Dramaturgen Helmut Schäfer hat Roberto Ciulli, dieser mittlerweile 84jährige geniale Bilderfinder, Shakespeares Mohren so ins Heute versetzt, dass es unter die Haut geht.“
Günther Henneke, Theater Pur

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