Die Kunst der Komödie / Eduardo de Filippo

v.l.n.r.: Fabio Menendez, Petra von der Beek

Eine neue Präfektin kommt in den Ort. Am Morgen ihres ersten Arbeitstages begegnet sie dem Theaterdirektor Campese. Seine Vorstadtbühne ist kurz zuvor abgebrannt und in das Stadttheater kommt das Publikum nicht. Campeses Bitte, die Präfektin möge eine Vorstellung besuchen, um seine Truppe bekannter zu machen, lehnt sie brüsk ab. Die Wirklichkeit komme auf den Bühnen nicht mehr vor, führt sie aus. Da schaue sie lieber fern. Campese beschwört sie dagegen, die reale Kraft des Spiels nicht zu unterschätzen. Denn all die Personen, die heute bei ihr vorsprächen, könnten auch Schauspieler sein. Die Zweifel lassen die Präfektin fortan bei keinem ihrer Besucher mehr los …

Eduardo De Filippo (1900 –1984), einer der wichtigen italienischen Dramatiker des 20. Jahrhunderts, hatte großen Einfluß auf den neorealistischen Film. Zeit seines Lebens beschäftigten ihn zwei zentrale Themen: Die Armut und jene Not, die erfinderisch macht und ins heitere, komödiantische Spielen führt.

Inszenierung Roberto Ciulli
Dramaturgie Helmut Schäfer
Es spielen das Ensemble des Theaters an der Ruhr und Gäste


Trailer

Gesamtaufzeichnung

Sie wollen eine Gesamtaufzeichnung des Stückes online ansehen? Senden Sie uns einfach eine kurze Email unter Angabe Ihres Namens und des von Ihnen vertretenen Theaters an tadrgastspiel@gmail.com . Wir senden Ihnen dann umgehend einen Link zu Vimeo und das passende Kennwort zu.

Pressestimmen

Mit seiner schlanken Inszenierung serviert Roberto Ciulli eine Liebeserklärung ans Theater. Dieses kann nur leben, wenn der Glaube ans Spiel vorhanden ist. Und weil die Kunst der Komödie im Leben selbst besteht, muss man an das Theater glauben, weil man nur dort sehen kann, was man im wahren Leben nicht zu erkennen vermag. Das Absurde, das Rätselhafte und Leidenschaftliche sind seine elementaren Zutaten und spiegeln die gesellschaftliche Notwendigkeit des Theaters.
Mannheimer Morgen

Wenn Ciulli selber (…) altersgelassen den Theaterdirektor Campese gibt, klingt jeder Satz De Filippos wie aus einem Mund von heute. Der schönste Kommentar zur Frage von Realität und Inszenierung im Theater, das Leben heißt.
Vasco Boenisch, Süddeutsche Zeitung

Weitere Presse

Technical Reader

Konditionen und Preise