Der kleine Prinz – in Coronazeiten / Antoine de Saint Exupéry

Maria Neumann, Roberto Ciulli

William Somerset Maugham befand: ES GIBT SCHLIMMERES ALS DEN TOD, NÄMLICH DIE ENTSETZLICHE ABKÜHLUNG DES GEFÜHLS, DER LIEBESFÄHIGKEIT.
Ein anderer Schriftsteller, Jules Renard, schrieb an seinem Geburtstag ins Tagebuch: VIERUNDVIERZIG EIN ALTER, IN DEM MAN DIE HOFFNUNG AUFGEBEN MUSS, SEINE JAHRE ZU VERDOPPELN. In ebendiesem Alter stürzte der Berufspilot Antoine de Saint Exupéry 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille ab und blieb verschollen, nur ein Jahr nachdem er seine 27 wunderbaren Fragmente über die Begegnung eines unglücklichen Fliegers mit einem Jungen, der seinen Stern verlassen hat, geschrieben hatte.
Auf der Basis dieses Lieblingsgeschenkbuches sämtlicher bundesdeutscher Nachkriegsgenerationen beschreiben Roberto Ciulli und Maria Neumann die Begegnung eines Menschen mit seiner eigenen Kindheit im Angesicht des Todes und bewahrt so den Zuschauer mindestens einen Abend lang vor dem größten Leid, das ihm nach Maugham widerfahren kann.
In einem phantastischen Clownstheater gelingt Roberto Ciulli und Maria Neumann eine Inszenierung über die schwersten Themen überhaupt – den Tod und das Alter. Siebzig Minuten lang spielen Maria Neumann und Roberto Ciulli vor einem erstaunten Publikum gegen die eigene und die allgemein menschliche Einsamkeit mit dem Besten, was sie besitzen – der Phantasie.

Regie: Roberto Ciulli
Es spielen Maria Neumann und Roberto Ciulli

Bilder

Trailer

In Aktualisierung.

Gesamtaufzeichnung

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Pressestimmen

„…eine herrlich poetische Aufführung, die vor allem ins Herz zielt und dann erst in den Kopf.“
Ralf Kapries, Mindener Tagblatt

„Neumann und Ciulli lassen das Theater atmen, hauchen ihren Figuren Leben ein. Nur wenige Kostüme genügen den beiden, um die verschiedenen Figuren erstehen zu lassen. Als Blümchen mit buntem Rock fordert Neumann von ihrem Prinzen alles Mantel, Hemd, Weste und gar die Hose. Dem König Maria Neumann ist die Krone zu groß, sie rutscht ihm ins Gesicht. Der Untertan Ciulli in rot gepunkteten Unterhosen missachtet seine Befehle. Maria Neumann als Fuchs nähert sich nur zögerlich dem Menschen, der sie zähmen soll. Jede Sequenz des szenischen Schau-Spiels ist von der Idee des Märchens und der Philosophie des Autors durchflutet der wahren Freundschaft und der aufrichtigen Liebe.“
Münchner Merkur

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Konditionen und Preise

Reisende Personen: 7
Richtwert für den Gesamtpreis:
Bis 200 km Anreise: 4000.- Euro
(Projekt- und entfernungsabhängig kann für die technische Mannschaft, in Einzelfällen auch für das Ensemble eine Übernachtung notwendig werden.)
Bis 500 km Anreise (zzgl. Hotelkosten für eine Nacht): 5000.- Euro
Ab 500 km Anreise (zzgl. Hotelkosten für 2 Nächte): 6000.- Euro