Der fremde Blick / Roberto Ciulli

Eine Reise ins Theater mit Roberto Ciulli

„Das Theater an der Ruhr war wie eine Explosion für mich. Vieles von dem, was ich heute als meins ausgebe, kommt daher.“
Navid Kermani

Roberto Ciulli, als Gründer und Leiter des Theaters an der Ruhr kürzlich mit dem Faust-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet, weiß wie kein anderer von seiner künstlerischen Lebensreise zu erzählen, die ihn von Mailand nach Mülheim an der Ruhr und von dort aus buchstäblich um die ganze Welt geführt hat. Seine unter dem Titel „Reise ins Theater“ stattfindende und höchst unterhaltsame Führung durch das Theater an der Ruhr mit abschließendem Gespräch bei Wein und einem kleinen Imbiss hat in Mülheim und Umgebung bereits Kultstatus erlangt.

Aus Anlass der Veröffentlichung des Buches „Der fremde Blick – Roberto Ciulli und das Theater an der Ruhr“, herausgegeben von Jonas Tinius und Alexander Wewerka im Alexander Verlag im April 2020, bietet Roberto Ciulli nun unter dem Titel „Der fremde Blick – eine Reise ins Theater“ eine Gesprächsveranstaltung mit dem Publikum als kleines Gastspielformat an. Es passt sich formal und in der Wahl des Veranstaltungsortes den Bedürfnissen der Veranstalter an und kann als Vortrag mit Diskussion aber auch als Gespräch mit dem Herausgeber Alexander Wewerka, dem Schauspieler Rupert Seidl, oder auch einem Vertreter des veranstaltenden Theaters gebucht werden. Für jedes Publikum garantieren wir anderthalb höchst vergnügliche und anregende anderthalb Stunden mit einem der bedeutendsten Vertreter des europäischen Theaters.

Pressestimmen

„Zwei schwere Bände, fast 1300 Seiten, 450 Bilder – das Buch ‚Der fremde Blick‘ braucht Platz im Regal. Doch das Thema fordert diese Dimension ein: Leben und Werk von Roberto Ciulli.“
Stefan Keim, Welt am Sonntag

„Ciulli ist ein Fremder mit großer Liebe zur deutschen Sprache, der das deutsche Stadttheater über Jahre erlebt und aus Verkrustung und kommunaler Tretmühle ausbrechen will, weg von ‚Institutionen, die meinten, sie könnten mit ihren Bürokratien die Kunst unterstützen‘. Die Konsequenz dieser Haltung wird das Theater an der Ruhr.“
Lars von der Gönna, WAZ & NRZ

„‘Infizieren statt boykottieren!‘ Als im vergangenen November der 85-jährige Regisseur, Theaterleiter, Schauspieler und Autor den Theaterpreis FAUST für sein Lebenswerk in Kassel erhielt, zitierte ihn sein Laudator mit genau diesen Worten. Sie zielten auf Roberto Ciullis unermüdliche und manchmal auch unerschrockene Arbeit mit seinem 1980 in Mülheim gegründeten Theater an der Ruhr. Gastspiele in Teheran und gar in Saddams Bagdad: Dämonisierung galt nicht. Die Entdeckung einer neuen Seidenstraße, bevor diese zum geostrategischen Projekt Chinas wurde – da war man kulturelle Avantgarde. Seit vierzig Jahren nun ist das Theater an der Ruhr, wohl nicht ganz zufällig, in einem ehemaligen Solbad am Rande Mülheims zu Hause, ein ganz besonderer Infektionsherd.“
Thomas Irmer, der Freitag – die Wochenzeitung

„Ciulli wird auch ins Verhältnis zu anderen Regisseuren wie etwa Claus Peymann gesetzt, so dass man seine Arbeit in das deutsche und internationale Theater einordnen kann und ein Überblick entsteht, wie es in den vergangenen Jahrzehnten auf den Bühnen zuging.“
Eva Karnofsky, NRZ

Ciullis Theater war international, noch bevor die großen Festivals entstanden und Gastspiele aus fernen Ländern zur Selbstverständlichkeit wurden. […] Außerdem ist Ciulli selbst mit seinem Ensemble durch die halbe Welt getourt. Das Buch über ihn heißt nicht zufällig „Der fremde Blick“.
Stefan Keim, WDR 3 Kultur

„Das jetzt veröffentlichte Buch ‚Der fremde Blick‘ ist ein gewaltiges Werk.
Ein Buch wie eine Bühne.“

Dorothea Marcus, WDR 5

Weitere Presse

Konditionen und Preise

Reisende Personen: 1 – 2
Richtwert für den Gesamtpreis:
Bis 200 km Anreise: 3000.- Euro
Bis 500 km Anreise (zzgl. Hotelkosten für eine Nacht): 4000.- Euro
Ab 500 km Anreise (zzgl. Hotelkosten für 2 Nächte): 5000.- Euro