Nathan.Death / Feridun Zaimoglu, Günter Senkel (UA)

Premiere der Uraufführung am 24. SEPTEMBER 2021
G. Weber

Die Frage nach Toleranz ist seit Lessings „Nathan der Weise“ bis heute komplex angesichts der Kontroversen anhand der drei großen monotheistischen Religionen. Generationen von Schüler*innen haben sich mit Lessings Ringparabel auseinandersetzen müssen. Dass Toleranz aber auch in Repression umschlagen kann, war eine These Herbert Marcuses, der in den sechziger Jahren als Sozialphilosoph eine herausgehobene Rolle spielte. Zaimoglus und Senkels neue Version des Nathan-Stoffes beschreibt auf der Basis einer scheinbar fiktiven Realität den alten Grundkonflikt der religiösen Zugehörigkeiten, die von der Frage der politischen Macht nicht abzutrennen sind. Die Inszenierung von Philipp Preuss deutet die Erfindung des Monotheismus als Erfindung des Patriarchats, die Vertreter der drei Weltreligionen werden von drei Schauspielerinnen gespielt.
Eine Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr/Theaterallianz vier.ruhr

Regie: Philipp Preuss
Bühne: Ramallah Aubrecht
Kostüme: Eva Karobath
Choreographie: Nir de Volff
Es spielt das Ensemble des Theaters an der Ruhr (3 Damen)

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